Learning Nummer 1 – Google Analytics

Seit August habe ich Google Analytics bei einer Kampagne im Einsatz. Daher habe ich mich als Frischling für den Google Analytics Workshop am B2B Marketing Forum, Boston angemeldet. Tja, leider beginnt die „Work“ erst jetzt nach dem Workshop. Auf der anderen Seite war der Workshop schon fast alleine die Reise nach Boston wert. Meine Key-Learnings wo auch andere profitieren können daher anbei. Mir hat der Workshop auf jeden fall gezeigt, dass der Einsatz von Web-Analytics Tool wie jenes von Google unerlässlich ist um die Performance der Webseite, welche wohl bei den meisten Kampagnen das Herzstück ist, zu messen und um die Kampagne zu optimieren.

Quelle des Traffics

Woher kommen die Leute auf unsere Webseite? Ich habe gelernt, dass ein gesunder Mix entscheidend ist. Sprich optimal ist, wenn jeweils 25% auf die folgenden vier Quellen verteilt sind: Social, Referal, Direct Search, Other/Direct/Payed. Wobei in diese Formel für Europa, respektive für Ihr Produkt wohl leicht angepasst werden muss, sprich eher nur 10% Social Media und dafür mehr Other/Direct und insbesondere mehr Payed (Google AdWords, Banner). Wichtig ist aber so oder so, dass keines der Instrumente einen starken Ausreisser bildet. So gab es durch die Anpassungen beim Suchalgorithmus für viele, welche bisher sehr gut in der Suche positioniert waren böse Überraschungen. Von Position 1-3 in der organischen Suche wurde man plötzlich auf Seite 3-4, sprich ins Nirvana katapultiert. Ein Horroszenario welches dazu führen kann das von einem auf den anderen Tag der Traffic abbricht.
Bei den Kategorien muss man aber noch wissen, dass diese nicht immer logisch sein müssen. So unterscheidet Google per se beim Social Traffic nicht ob dieser, am Beispiel Facebook, durch einen Link in einem Beitrag in der Timeline kommt oder durch ein Werbe-Banner erzielt wurde. Hier gibt es aber, was die Banner anbelangt, einen Trick. Es empfiehlt sich hier, wie auch bei den meisten selber angestossenen Massnahmen, bei Google Analytics einen speziellen URL-Link zu erstellen. In Analytics lasst sich der Traffic dann gesondert messen.

Bounces – müssen nicht schlecht sein

Zuerst die Erklärung. Bounces sind jene Abgänge von Besuchern auf der Webseite die diese Seite verlassen. Das heisst, wenn jemand auf einer Seite abspringt und auf eine andere welche nicht unter dem selben URL geht, zählt dies als Bounce, denn der Traffic auf der eigenen Seite bricht ab. Sind aber Bounces schlecht? Nicht zwingend, denn niemand bleibt ewig auf unserer Seite. Ist die Bounce Rate auf einer Seite besonders hoch, heisst dies – jene Seite muss besonders angeschaut werden. Entweder ist diese schlecht und veranlasst den Besucher sofort das weite zu suchen weil er nicht glaubt zu finden was er sucht – oder die Seite liefert Ihm jene Informationen die er sucht. Daher sollte bei der Beurteilung von Bounces auch die Verweildauer und andere Informationen mit einbezogen werden. Ist die Verweildauer recht kurz, so ist es eher ein schlechtes Zeichen. Sind wir jedoch im Bereich von >1 Minute, dann haben die Besucher sich mit dem Inhalt auseinander gesetzt. Jetzt kommt es auf den Inhalt und die Ziele an. Sind die Ziele so ausgelegt, dass man zum Beispiel Leser binden will, so empfiehlt es sich den Call to Action zu überprüfen.
Fazit: Bounces sind nicht per se schlecht. Es kommt drauf an.

Google does not say how, but not why.

Wie etwas im Web funktioniert kann Google nicht beantworten. Indes aber was funktioniert. Um näheres zu erfahren, weshalb etwas funktioniert oder nicht, hat Google ein kostenloses Umfragetool zur Verfügung (google.com/insights/consumersurvey/websat). Auch dieses lässt sich hervorragend mit Google Analytics verbinden.

Last but not least – it is free. Google Analytics ist ein mächtiges Analyse-Tool, dies liefert die essenziellen Antworten, aber auch Fragen um Kampagnen zu optimieren. Dies ist kostenlos, denn Google verdient sein Geld dadurch das Sie Werbung verkaufen, welche sich natürlich hier optimieren lässt. Das Argument das am stärksten gegen Google spricht ist der Fakt, dass Google nach der Implementierung von Google Analytics über die Daten der Webseite genauso verfügt wie sie. Sprich, Google weiss wer auf unserer Seite ist, woher er kommt und was die Besucher tun. Daher ist es wichtig im Impressum auf den Einsatz von Google Analytics zu verweisen, damit auch Ihre Besucher wissen, was mit Ihren Informationen passiert.

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