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Fulminanter Start in die Woche – zum einen präsentiert die HWZ eine Studie zur Social Media Nutzung in Schweizer Grossunternehmen und auch vom Content Marketing Institut kommt mir eine Studie mit B2B-Bezug zu Händen. Hier die Details, respektive erste Eindrücke:

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Durch Lothar Lochmaiers Blog „Social Banking 2.0“ bin ich auch ein Video aufmerksam geworden. Hier zieht Karsten Wusthoff alias HellYeah über die Social Media Aktivitäten der Deutschen Bank her. Auch wenn diese sich primär an B2C Kunden wendet, ist es ein gutes Beispiel was passieren kann. Daher zuerst Video anschauen und dann weiterlesen:

Ja, er hat die Haare schön – aber er hat auch recht. Social Media, genau gleich wie jeder andere Dialog mit Kunden, besteht nicht aus reinem Push-Marketing. Es geht nicht darum sein gegenüber zu zutexten, sondern zu zuhören. Ist man dazu nicht bereit, sollte man es lassen mit Social Media, denn genau das kann passieren. Jemand regt sich auf, dokumentiert dies – stellt das Video ins Netz und los geht es. Ich habe es als View 79 gesehen. Ich bin überzeugt, innert kurzer Zeit werden es ein paar hundert oder gar tausend Leute gesehen haben. Sie nehmen die Deutsche Bank dann als arrogant und überheblich war, nicht nur in den teils unfairen Medien, sondern eben auch in den Social Medias.

Dabei ist die Deutsche Bank kein Einzelfall. Viele Banken tun sich schwer dem Kunden zuzuhören oder den Dialog zu suchen. Nehmen wir die Credit Suisse (mein ex-Arbeitgeber) als Schweizer Beispiel. Auch hier hat man den Umgang mit Social Media nicht verstanden. Bestes Beispiel ist Credit Suisse auf Twitter. Hier gibt es laufend Performance Zahlen zu irgend einem Hedge Fonds oder etwas geschliffenes aus der PR-Abteilung wie die Artikel (teilweise zwar guten!!) aus den Kundenmagazinen. Kein Dialog, keine (kontroverse) Diskussion – nur die eigene Meinung zählt.

Auf der anderen Seite gibt es Unternehmen in der Finanzindustrie die hervorragend mit Social Medias umgehen können. Bestes Beispiel ist die Fidor Bank aus Deutschland und in Bezug auf Twitter, glücklicher weise auch mein aktueller Arbeitgeber die PostFinance bei Ihrem Twitterauftritt. Der Dialog wird hier aktiv geführt. Wer sich über den nicht einfachen Login-Prozess via Twitter aufregt oder eine Frage hat, kriegt eine Antwort. Neutral, sachlich, kompetent und korrekt.

  • Wie Twitter oder Social Media als Dialogmarketing-Instrumente funktionieren werden hier erklärt. Social Media oder Twitter.

So sollten Dialoge in der Öffentlichkeit, bei einem Apéro am Buffet oder eben in den sozialen Medien, geführt werden. Ja – ab und zu gibt es Situationen die man nicht öffentlich beantworten kann, dann kann man dies auch sagen. C’est le ton qui fait la musique.

Das bilden einer Community um ein Start up herum, kann eine der preiswertesten Möglichkeiten sein, um ein Momentum für die Produkte/Dienstleistungs-Lancierung zu kreieren. Ein gutes Beispiel sind da die 6Wunderkinder mit Ihrem Wunderkit (unbedingt ansehen!). Das App gab es vorerst kostenlos und mit eingeschränkten Funktionen. In der Zwischenzeit wurde das Produkt zur Software weiterentwickelt, Feedback und Wünsche integriert und letzte Woche als Beta Programm lanciert – in der Community der bestehenden Kunden, selbstverständlich.

Eine Community ist viel mehr als eine einmalige Marketingkampagne, sie kann einem durch den ganzen Unternehmens-Lebenszyklus begleiten und wächst organisch mit. Kommt dazu, dass gerade ein Start-up viel Vorschuss erhält im Umfeld. Hier gibt es 10 wertvolle Tipps von Megan Berry:

10 Tips for Building a Strong Online Community Around Your Startup.

Megan Berry ist Senior Marketing Manager bei Klout, jener Firma welche sich selber als Standard für den Online Einfluss bezeichnet. Auf dieses Thema werde ich später in einem Blog-Beitrag zurückkommen, wer jetzt diesen Blog abonniert erfährt es als erster (grins). Megan bloggt auch für die The Huffington Post und Brazen Careerist. Ihr kann auch unter Twitter @meganberry gefolgt werden.

Gerne verweise ich auf eine Diskussion welche zur Zeit unter focus.com läuft. Thema: Was sind die 3-4 Elemente welche einer Online Community nicht fehlen dürfen (‚What are your top 3-4 ‚must-have’s‘ for an online Community?‘) – meiner Meinung nach eine gute Frage, wobei ich mit den Antworten noch nicht zufrieden bin. Aber was darf nicht fehlen? Muss mir hier mal meine Gedanken machen. Hier werdet Ihr es lesen, bald. Eure Meinung würde mich aber interessieren. Hier oder auf focus.com.

Nun ich halte mich selber nicht für besonders klug, daher diene ich hier und da gut als DAU (Dümmster Anzunehmender User). Zumindest, wenn ich Google+ starte komme ich mir als DAU vor. Denn ich finde mich auf dieser Plattform nicht wirklich zurecht. So geht es wohl vielen. Gemäss Internet World Business nutzen nur 6% der Deutschen Google+, was im übrigen auch der Twitter Nutzung entspricht, welche im deutschen Sprachraum deutlich hinter anderen Industrienationen hinter her hinkt.

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Oft kommt die Frage auf – Make or Buy. Gründen wir eine Community oder Kaufen wir uns ein. Hier beginnt für mich schon das Hauptproblem. Make or Hook, sollte die Frage lauten. Sprich gründen wir eine eigene Community auf einer Plattform von uns oder hängen wir uns einer existierenden Plattform an. Make oder hook ist daher die entscheidende Frage – welche von Fall zu Fall entschieden werden muss.

Im folgenden Artikel möchte ich zwei Communites aus der Luftfahrt beleuchten, dies deshalb weil es reale und plastische Beispiele sind, welche sich zwar nicht direkt an andere Unternehmen, sondern an Menschen richten. Die Unternehmen sind Lufthansa und SAS.

SAS und die LGBT Community Read More